personal: Paris 2.0

„Oops…, I did it again!“ – In 64 Stunden werde ich bereits in Paris sein!

Wie kam es dazu? Nun… Ich schrieb vor wenigen Tagen einem lieben Menschen ein paar lange Zeilen, in denen ich mich unter anderem an Paris vergangenes Jahr erinnerte.
Zack. Da war es geschehen. – Ich blickte auf das Datum: 20.09.2016
Schlagartig kamen alle Gefühle von damals wieder hoch.
Paris.
Noch einmal!
Ich spüre, dass mich der Gedanke glücklich macht. – Warum also nur bei einem Gedanken belassen?

Es ist nun also auf den Tag genau 1 Jahr her, dass ich damals meine Fahrkarte kaufte und sich mein Leben nur wenig später komplett veränderte.

Recherche ist ja nun nicht mehr notwendig. Nur noch einmal die Infos vom letzten Jahr auf Aktualität überprüfen. Wetter? Sieht ganz gut aus.
Und schon fange ich an mich gedanklich durch die Straßen laufen zu sehen. Hier und dort. Die Kamera in der Hand. Ich habe bereits komplette Fotomotive im Kopf.
Da war ja auch noch die Einschreibung für ‚Masters of Photography‘ – was für eine Gelegenheit ausgerechnet Paris dafür nutzen zu können!
Ich werde es tun. Auf die gleiche Art wie 12 Monate zuvor. Keine wirkliche Vorrausplanung der nächtlichen Bleibe.
Abenteuer. Was auch sonst. That’s me!
Absolute Notfall Back-Up-Möglichkeit hab ich aber auch dieses Jahr wieder. Komplett unvorbereitet verreise ich nie. Das wäre gefährlich.
Ich weiß, was ich besser nicht tue. Als Frau. Alleinreisend. Aber soweit wird es hoffentlich nicht kommen, dass irgendwann mal der Notfall-Plan greifen muss. Wirklich grobe Eckpunkte habe ich immer, aber alles dazwischen… Spontan sein. Sich selbst vertrauen. Gelassener mit gewissen Dingen umgehen. Dem Gefühl folgen.
Deswegen diese Postkarte, die hier mein Regal schmückt: „Spontanität muss sorgfältig geplant sein.“ – Beschreibt mich doch ganz gut ;-)

Aber ist das dann überhaupt noch spontan, was ich hier tue?
Ich denke schon. Liegen doch nur wenige Tage vom ersten Gedanken bis zur tatsächlichen Umsetzung dazwischen.
Heute Vormittag (22.09.2016) ging ich also zum DB Reisecenter und ließ das Zugticket buchen. Sogar um einiges günstiger als letztes Jahr. Perfekt!

Warum noch einmal Paris?
Reicht das nicht von den Erinnerungen aus dem letzten Jahr zu zehren?
Nein! Mir reicht das nicht. Definitiv nicht.
Ich habe noch so vieles, was ich in dieser wundervollen Stadt tun möchte…
Und ich kann ein ganzes Jahr Revue passieren lassen. Sehen welche Fortschritte ich in dieser doch sehr schweren Zeit gemacht habe.
Gleichzeitig ist es auch meine Belohnung für eben jene Zeit! Ich habe gekämpft. Nicht aufgegeben. Allen widrigen Umständen getrotzt.
Heute bin ich glücklich. Frei von der Depression. Ich tue es nun einfach. 2 Nächte Bedenkzeit konnten mich von diesem Gedanken auch nicht mehr befreien. Ich kann doch nur gewinnen. Der perfekte Abschluss von einem Jahr, dass mich wie kaum ein anderes zuvor geprägt hat.
Die letzten Monate waren fast zu schön um wahr zu sein. Es wurde von Monat zu Monat besser. Selbst der September toppt erneut alles! Aber vielleicht ist das auch nur ‚mein Normalzustand‘. Das die Dinge für mich sind, wenn ich hart daran arbeite – meine inneren Dämonen besiege. Leicht habe ich es mir wahrlich nicht gemacht, um nun (mental) da zu sein, wo ich heute bin.
Mir stehen wieder alle Möglichkeiten offen. Ich habe einen guten Ausgangspunkt für weitere Zukunftsplanungen erreicht.

Jetzt sage ich mir selbst Danke und genieße einfach den Moment!

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